Literarische Gesellschaft Gräfelfing

Literatur, Kulturvermittlung

Götz Aly stellt sein Buch vor

Wie konnte das geschehen?

Gräfelfing (LitG) – An diesem Abend, dem Holocaust-Gedenktag (Link Bundestag), begrüßte Herr Ulrich Rosenbaum namens der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing Götz Aly, bekannter Historiker und Alumni des Kurt-Huber-Gymnasiums. Aly präsentierte sein vielbeachtetes Werk „Wie konnte das geschehen?“. Wie brachte der NS-Staat die Deutschen zur Teilnahme am Vernichtungskrieg und den Massenmorden? Aly liefert hierfür Erklärungsansätze, die im Alltag dieser Zeit ansetzen und ein eigenständiges Erklärungsmuster liefern, und insbesondere die nicht verfolgte deutsche Bevölkerung als materielle Begünstigte des Systems herausarbeiten.

Götz Aly weist als Publizist ein umfangreiches Werk vor, zum Holocaust und der nationalsozialistischen Zeit allgemein. Er habilitierte sich 1994 an der FU Berlin und lehrte in mehreren Gastprofessuren. Götz Aly analysiert anders als Forschungsansätze, die sich vorrangig auf die oberste Staatsführung konzentrieren. Aly untersucht stattdessen die Triebkräfte des Eigennutzes, die Motivation innerhalb der Bevölkerung sowie die fatale Eigendynamik der Bürokratie.

Buch Götz Aly: Soziale Analyse

Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist ein Alltagsbild, das unsere Besucher zum Teil noch aus den Familienerzählungen, oder solchen der Zeitzeugen wiedererkennen könnten. Insbesondere das herausregende Detailwissen on Alys Forschung ist beeindruckend. Besonders aufschlussreich war sein Einstieg in das Thema: eine zeitlos anmutende Sozialpolitik zu Anfang der NS-Macht, das für weite Teile der Bevölkerung als existenzsichernd galt. Götz Aly zufolge stoppte der NS die Forderungsvollstreckung und insbesondere die Pfändung von Bauernhöfen. Gerichtsvollzieher wurden faktisch dazu angewiesen, die Interessen der Schuldner zu vertreten. Ein 1936 eingeführter Preisstopp trug zur Akzeptanz des Systems bei.

Aly verglich die Rezeption der nationalsozialistische Gewalt in ihrer Frühphase mit den Auswüchsen des späten Weimar. Aly zufolge nahmen sie viele Zeitgenossen zunächst nicht als bedrohlicher wahr. Den Eigennutz der Bevölkerung instrumentalisierte das NS-Regime, auch beförderte es den Eindruck eines breiten, sich selbst tragenden wirtschaftlichen Aufschwungs. Götz Aly zitierte ein damals im Volk sehr anschlussfähiges Beispiel, die sog. "Reichsgetreidereserve" als staatlich organisierte Lebensmittelversorgung. Es war eine bittere Lehre aus dem Trauma des ersten Weltkrieges, mit 400.000 Hungertoten im deutschen Reich.

Ein zentraler Fachbegriff seiner Forschung zum NS-Staat ists "Wohlfühldiktatur". Sie umreißt sozialpolitische Leistungen mit zeitlosem Charakter: steuerfreie Mehrarbeitszuschläge ab Herbst 1940, sowie Beihilfen für kinderreiche Familien. Aly hob insbesondere die Versorgung der Soldatenfrauen im 2. Weltkrieg hervor. Laut Aly gingen diese bis zu "90 Prozent" des Familiengehalts. Anders in den Staaten der Alliierten, dort waren die Soldatenfrauen oft deutlich schlechter gestellt (vgl. Aly: "Hitlers Volksstaat").

Der Blick des Autors

Zusammenfassend betrachtet ist der Ansatz von Götz Aly sehr verdienstvoll, weil er die Diktatur unter anderem aus der Alltagsperspektive und der technischen Finanzwissenschaften untersucht. Er steigt in Erfahrungsräume der damaligen Gesellschaft hinunter und liefert so eine Reportage aus den "Maschinenräumen" der Tyrannei. Dies geschah, ohne die damaligen Abläufe zu verharmlosen, und auch deren Dämonisierung. Ein gutes Pendant ist aus Autorensicht die Milieustudie über die Sowjetunion "Die Russen" (1976) des Amerikaners Hendrik Smith. Er arbeitete zu der Zeit als Chefkorrespondent der New York Times in Moskau. Ein vergleichbares Werk über die DDR, das den Standard von Aly erreicht, ist erst noch zu schreiben.

Macht versus Moral

Münklers Imperative deutscher Politik

Prof. Herfried Münklers herausragender Vortrag: Machtpolitik verdrängt moralische Leitbilder und Handlungsbedarf für die deutsche Politik.

Gräfelfing (LitG) - An diesem Abend begrüßte Herr Ulrich Rosenbaum im Namen der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing den früheren Kanzlerberater Herfried Münkler. In seinem Fachgebiet - treffendster Name: die Wissenschaft vom Krieg und Frieden - gilt er als ein herausragender Politikforscher, der nicht stets im akademischen Mainstream argumentiert.

Als emeritierter Lehrstuhlinhaber an der Humboldt-Universität zu Berlin veröffentlichte er eine Reihe vielbeachteter Werke zu den aktuellen tektonischen Verschiebungen der Weltordnung. Darin untersucht er die globalen Brüche theoretisch wie feldbezogen und leitet dazu Empfehlungen an die Politik ab.

 
Machtpolitik mit Beispielen aus USA und Russland
Zentrum seiner Überlegungen ist, dass "wir" - also Deutschland und Europa - im Weltgeschehen machtbasiert agieren, und das liebge-wonnene Ideal der regelbasierten Politik loslassen müssen. Seinen nüchternen Politikbegriff wählt er absichtsvoll in klarer Abgrenzung zum moralisch überformten Begriff der Politik des Stärkeren, wie er in den Leitmedien gängig ist. Münkler führt aus, dass die Vereinigten Staaten die Rolle des 'Hüters der (Welt-)Ordnung' nicht mehr ausüben.

Anhand der US-Politik und der des versunkenen British Empire erläutert Prof. Münkler, wie zum Beispiel maritime Vorherrschaft zur Weltmacht führt. Nach der Lehre des Navalismus "beherrscht" man das Meer erst dann, wenn man die Küsten auf beiden Seiten des Meeres kontrolliert. Hierfür haben die Amerikaner sogar eine eigene Fachzeitschrift, siehe Bild links. Der Autor zieht dazu den Vergleich mit der erfolgreichen Schweizer Politik, sich das Gebiet beider Rampen ihrer wichtigen Alpenpässe zu sichern. Alternativ könne die Herrschaft auf See auch über die Kontrolle strategisch platzierter Inseln ausgeübt werden. Beispiel des Autors ist Diego Garcia im Indischen Ozean als Schlüssel für die dortige Einflusssphäre der USA. Diesen Begriff, so Münkler in der Fragerunde, wolle er bewusst entstigmatisieren. Mit dieser Betrachtungsweise könnte Donald Trumps ungeschickt scheinendes Streben, Grönland den USA einzuverleiben, besser eingeordnet werden.

Russlands Machtstreben, so Prof. Münkler, folgt einer anderen, gleichfalls imperialen Logik: günstige Energielieferungen, gezielte Desta-bilisierung im sogenannten nahen Ausland und die verdeckte militärische Einflussnahme im Graubereich zwischen Frieden und Krieg - auch als hybrider Krieg bezeichnet. Zur See verfolgt Russland im Schwarzen Meer das Prinzip des steten Tropfens, um seinen Einfluss auszudehnen, allen voran in der Ukraine. Ist Putin dort erfolgreich, dürfte sich Russlands geopolitische Begierde dem nächsten Meer zuwenden: der Ostsee - und mit ihr den Staaten im Baltikum.

Was Münkler anstrebt

Die strategischen Leitlinien der USA und auch Russlands seien für uns Europäer außerordentlich gefährlich, erklärte Prof. Münkler. Er verglich unseren Kontinent mit einem Sandwich, das zwischen beiden Mächten eingezwängt sei. Darüber hinaus - hierzulande kaum bemerkt - haben die USA schon unter Präsident Obama ihren strategischen Fokus von Europa weg auf die Volksrepublik China und den Pazifikraum verlagert, bekannt als Pivot to Asia (Hillary Clinton, 2011). Herfried Münkler warnt auch, in Europa zu hoffen, dass sich die Amerikaner uns wieder 'wie in alten Zeiten' zuwenden, wenn Donald Trumps Amtszeit einmal endet. Die Vereinigten Staaten haben alleine schon aus theoretischer Sicht, wie Prof. Münkler analysiert, keinen politischen und ökonomischen Anreiz mehr zu einer Rückkehr in eine Beschützerrolle für Europa. 

Diese prekäre Melange zwinge die Europäer zu einem neuen politischen Denken. Dies bedeutet anzuerkennen, dass unser bisheriger, historisch auch tragfähiger, regelbasierter oder wertegeleiteter Politikansatz leider zerbrochen ist und nicht mehr fortgeführt werden kann. Münkler empfiehlt Europa und insbesondere Deutschland, sich in dem jetzt entstehenden multipolaren "Konzert der Mächte" selbst zu behaupten. Den europäischen Staaten stellt er anheim, sich um das Zentrum Deutschland zu formieren und deutlich hierarchischer als bisher zu inter-agieren. Damit könne Europa ein schnell und konsequent handelnder Akteur werden, auf Augenhöhe mit seinen Konkurrenten. Scheitern diese Bemühungen, so werde Europa zur Provinz oder zum 'Fußabtreter' der Supermächte. 

Herfried Münkler sprach vor etwa 270 Gästen auf der Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing. Er nahm kein Blatt vor dem Mund, sein Vortrag war von erster akademischer Güte. Über eineinviertel Stunden sprach er frei, souverän und mit der Gelassenheit eines ab- und aufgeklärten Elder Statesman in der nahezu voll besetzten Aula des Gräfelfinger Gymnasiums. Die Fragerunde im Anschluss beschäftigte sich vorwiegend mit den praktischen Implikationen seiner machtbasierten Politiktheorie sowie mit den weiten nationalen Unterschieden auf dem Weg zum "Akteur Europa".

Veranstaltungskalender

13
Di. | Okt
Musik | Performance

Gerold Huber: Wien ohne Wiener

19:30 Uhr | 13. Okt. 2026 | Kurt-Huber-Gymnasium | Gräfelfing

Eine kleine Kreisleriana Lieder, Chansons und Texte aus Wien „Wie schön wäre Wien ohne Wiener? So schön ...
Eine kleine Kreisleriana Lieder, Chansons und Texte aus Wien „Wie schön wäre Wien ohne Wiener? So schön wie eine schlafende Frau.“ So besang Georg Kreisler, der Großmeister des schwarzen Humors, seine Liebe zur „einzigen Stadt, in der er geboren war“. ...
Eine kleine Kreisleriana Lieder, Chansons und Texte aus Wien „Wie schön wäre Wien ohne Wiener? So schön wie eine schlafende Frau.“ So besang Georg Kreisler, der Großmeister des schwarzen Humors, seine Liebe zur „einzigen Stadt, in der er geboren war“. Der im Jahre 2011 hochbetagt verstorbene Künstler war Komponist, Pianist, Sänger, Dichter und Kabarettist zugleich. Gerold Huber, weithin bekannter Konzertpianist und Sänger, präsentiert am Klavier eine Kreislersche Melange aus Schmäh und Bosheit: ...
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22
Do. | Okt
19:30 22.10.2026 - 22.10.2026

Literatur | Diskussion

Ulrike Draesner: Kanalschwimmer

19:30 Uhr | 22. Okt. 2026 | Kurt-Huber-Gymnasium | Gräfelfing

Über den Abend Mit Badehose, Brille und Vaseline Charles ist zweiundsechzig, als ihm seine Frau Maude ...
Über den Abend Mit Badehose, Brille und Vaseline Charles ist zweiundsechzig, als ihm seine Frau Maude nach siebenunddreißig Ehejahren vorschlägt, in Zukunft zu dritt zu leben. Er ist irritiert und verletzt. Was tun? Sich einen Traum erfüllen! Durch ...
Über den Abend Mit Badehose, Brille und Vaseline Charles ist zweiundsechzig, als ihm seine Frau Maude nach siebenunddreißig Ehejahren vorschlägt, in Zukunft zu dritt zu leben. Er ist irritiert und verletzt. Was tun? Sich einen Traum erfüllen! Durch den Ärmelkanal von Dover nach Calais schwimmen! Mindestens vierzigtausend Armschläge! Die nasse Reise durch einen Tag und eine Nacht ist für Charles aber nicht nur eine sportliche und mentale Herausforderung, nicht allein der Kampf mit Wellen, Wasser ...
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12
Do. | Nov
Literatur | Diskussion

Harald Meller: Die Evolution der Gewalt

19:30 Uhr | 12. Nov. 2026 | Kurt-Huber-Gymnasium | Gräfelfing

Über den Abend Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen 120 bewaffnete Konflikte zählt das Rote ...
Über den Abend Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen 120 bewaffnete Konflikte zählt das Rote Kreuz aktuell, an denen mehr als 60 Staaten aktiv beteiligt sind. Auch uns hat der russische Angriff auf die Ukraine die Kriegsgefahr wieder nähergebracht. ...
Über den Abend Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen 120 bewaffnete Konflikte zählt das Rote Kreuz aktuell, an denen mehr als 60 Staaten aktiv beteiligt sind. Auch uns hat der russische Angriff auf die Ukraine die Kriegsgefahr wieder nähergebracht. Die Welt befindet sich in einem Stadium der Neuordnung. Aufrüstungsdebatten zählen zum politischen Alltagsgeschäft. Kriege prägen die Geschichte, ziehen sich als Kontinuum durch die Jahrhunderte, deren Geschehen wir durch schriftliche Überlieferung ...
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18
Mi. | Nov
Literatur | Diskussion

Loïc Masson: Der Verleger Carl Schnell

19:30 Uhr | 18. Nov. 2026 | Bürgerhaus Gräfelfing | Gräfelfing

Inmitten der Geschichte des Würmtals Bericht über die Bestattung von Karl Schnell im Jahre 1931 Bis ...
Inmitten der Geschichte des Würmtals Bericht über die Bestattung von Karl Schnell im Jahre 1931 Bis zu seinem Tod im Januar 1931 war Carl Schnell eine der prägenden Gestalten des Münchener Druckerei- und Verlagswesens. Mit seinem Verlag Carl August ...
Inmitten der Geschichte des Würmtals Bericht über die Bestattung von Karl Schnell im Jahre 1931 Bis zu seinem Tod im Januar 1931 war Carl Schnell eine der prägenden Gestalten des Münchener Druckerei- und Verlagswesens. Mit seinem Verlag Carl August Seyfried publizierte er Schulbücher und Bavarica, zudem volkskundliche und religiöse Schriften. Überdies führte er jahrzehntelang den Verlag der Jugendblätter, deren Zielsetzung die religiös-sittliche sowie literarisch-künstlerische Erziehung von Jugendlichen ...
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25
Mi. | Nov
Literatur | Diskussion

Susanne Betz: Johannifeuer

19:30 Uhr | 25. Nov. 2026 | Bürgerhaus Gräfelfing | Gräfelfing

on der Kunst, Schwimmen zu lernen Grasegger ist die stille Heldin des Romans ‚Heumahd‘, den Susanne ...
on der Kunst, Schwimmen zu lernen Grasegger ist die stille Heldin des Romans ‚Heumahd‘, den Susanne Betz im Oktober 2023 bei der Literarischen vorgestellt hat. In ihrem neuen Buch schreibt sie die Lebensgeschichte ihrer Protagonistin fort. Bayern in ...
on der Kunst, Schwimmen zu lernen Grasegger ist die stille Heldin des Romans ‚Heumahd‘, den Susanne Betz im Oktober 2023 bei der Literarischen vorgestellt hat. In ihrem neuen Buch schreibt sie die Lebensgeschichte ihrer Protagonistin fort. Bayern in der Prinzregentenzeit: Vroni hat nach dem Tod ihres ersten Mannes wieder geheiratet. Sie bewirtschaftet nach wie vor ihren Bergbauernhof, schuftet vom frühen Morgen bis auf die Nacht. Doch die Zeiten ändern sich. Die Eisenbahn erreicht das abgeschiedene ...
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02
Mi. | Dez
Literatur | Diskussion

Ralf Borchard

19:30 Uhr | 02. Dez. 2026 | Bürgerhaus Gräfelfing | Gräfelfing

Zur politischen Lage nach den Midterm-Wahlen In den Medien vergeht kein Tag, ohne dass über Donald ...
Zur politischen Lage nach den Midterm-Wahlen In den Medien vergeht kein Tag, ohne dass über Donald Trump und seine Regierung, seine Politik und seine manchmal verstörenden Äußerungen berichtet wird. In der Weltöffentlichkeit oft belächelt, sogar als ...
Zur politischen Lage nach den Midterm-Wahlen In den Medien vergeht kein Tag, ohne dass über Donald Trump und seine Regierung, seine Politik und seine manchmal verstörenden Äußerungen berichtet wird. In der Weltöffentlichkeit oft belächelt, sogar als unfähig bezeichnet, wird er zur gleichen Zeit wegen des gewaltigen wirtschaftlichen und militärischen Potenzials der USA gefürchtet! Was dazu führt, dass sich dann viele Politiker anderer Länder ebenfalls seltsam verhalten! Doch wie wird Donald Trump ...
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08
Di. | Dez
19:30 08.12.2026 - 08.12.2026

Literatur | Diskussion

Stoltenberg: Magie des Lesens

19:30 Uhr | 08. Dez. 2026 | Bürgerhaus Gräfelfing | Gräfelfing

Über den Abend Neue Bücher, auch zum Verschenken Was gibt es Neues auf dem Büchermarkt? Welche Bücher ...
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Über den Abend Neue Bücher, auch zum Verschenken Was gibt es Neues auf dem Büchermarkt? Welche Bücher sind es wert, gelesen zu werden? Und vielleicht auch, verschenkt zu werden. Seit vielen Jahren lässt die Literarische Gesellschaft wenige Wochen vor Weihnachten das Bücherjahr Revue passieren. Und kaum jemand kann dies charmanter und enthusiastischer als Annemarie Stoltenberg, die uns schon mehrfach über ihre Entdeckungen auf dem Buchmarkt berichtet hat. Sie hat lange Zeit hauptberuflich fur den ...
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Literarische Gesellschaft Gräfelfing

Hochkarätige Lesungen und Vorträge bei München

1921 begannen wir unsere Reihe von etwa 14 Lesungen oder Vorträgen jedes Jahr. Sie verteilt sich auf 2 Programme im Halbjahr, ab September und Januar. Unsere Themen umfassen neben der Literatur, ihre Autoren und ihre damit verbundenen die Wissenschaften sowie Fragen unserer Zeit. Die Abende in Gräfelfing wollen Anregung, Stoff für Gespräche bieten, sowie auch eine Herausforderung.

Unsere Gesellschaft hat über 440 Mitglieder und über 1.200 Abende. Im Schnitt besuchen über 100 Gäste jeden unserer Vorträge. Uns zog es 1938 nach Gräfelfing. Wir lesen und spielen seit 1970 im Bürgerhaus, wegen Umbau ist es aktuell das KHG.

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